Fürs Leben lernen – ein Blick auf die Bildung nach den Montessori-Prinzipien (Teil 3)

Von Andrea Kret, 5. Dezember 2022
Girl experimenting
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Konkrete Umsetzung

In den meisten Montessori-Einrichtungen werden jeweils drei Jahrgänge zu einer Gruppe vereint, sodass 3- bis 6-Jährige, 6- bis 9-Jährige und 9- bis 12-Jährige in einer Gruppe sind. Wobei sich die Kinder frei zwischen den Gruppen hin- und herbewegen können. 

Ein anderer Ansatz wäre, für bestimmte Lerninhalte Kleingruppen von Kindern zu bilden, die in etwa den gleichen Kenntnisstand haben. 

In der Montessori-Grundschule Nordheim-Nordhausen werden die Klassen 1 und 3 sowie 2 und 4 zusammen unterrichtet, damit die Kinder auch hier die Möglichkeit haben, voneinander zu lernen. Dort berichten die Kursleiterinnen, dass es selbst bei schwierigeren Aufgaben immer wieder kleine Kinder gibt, die interessiert zuhören und die Lerninhalte aufnehmen, auch wenn sie ursprünglich nicht für sie gedacht waren.

Die vorbereitete Umgebung

Weil Kinder einen großen Teil ihrer Zeit im Kinderhaus und in der Schule verbringen, sollten sie sich darin wohl fühlen. Deshalb empfangen die meisten Kinderhäuser die Kleinen in schön gestalteten, lichtdurchfluteten und freundlichen Räumen. Oftmals sind die Möbel aus hellem Holz. Pflanzen und vielleicht ein Aquarium und ein Terrarium runden das Ambiente ab. Sind die Räume schön gestaltet und werden die Lernmaterialien gepflegt und regelmäßig vervollständigt und funktionsfähig gehalten, animiert das die Kinder dazu, pfleglich mit ihnen umzugehen.

Shelf with Montessori material
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Damit sie sich in ihrem Kinderhaus wohlfühlen, sollten die Kinder jeweils eine Schachtel oder ein kleines Fach haben, in die sie Dinge hineinlegen können, die ihnen gehören. Auf dem Boden sollte viel Platz vorhanden sein, damit die Kinder beim Spielen und Lernen ihre kleinen Teppiche oder Matten dort auslegen können. Auch für Bewegung sollten die Kinder ausreichend Platz haben, dazu zusätzlich die Möglichkeit, sich zurückzuziehen, zum Beispiel in einen Ruheraum oder eine Kuschelecke. 

Die Räume im Kinderhaus sind kindgerecht gestaltet: mit Tischen und Stühlen, die an die Größe der Kinder angepasst sind (da können sich Erwachsene schon vorkommen wie bei „Alice im Wunderland“), offenen Regalen auf Kinderhöhe, aus denen sich die Kinder ihre Lernmaterialien einfach herausholen. Die Umgebung sowie die Materialien sind anregend und laden dazu ein, tätig zu werden. 

Im Kinderhaus gibt es klar voneinander getrennte Bereiche: eine Ecke, in der die Sinne geschult werden, eine, in der es um Sprache geht, eine andere für die Mathematik, die Musik oder die kosmische Erziehung und eine für die Übungen des täglichen Lebens. Die Lernmaterialien haben ihren festen Platz in den offenen Regalen, sind übersichtlich angeordnet und für die Kinder ist erkennbar, dass sie nach Schwierigkeitsgrad sortiert sind. Es gibt keine störenden Elemente, die die Kinder verwirren könnten. So behalten sie den Überblick und können aktiv werden. Die Ordnung im Außen trägt zur inneren Ordnung bei und damit zu ihrer geistigen Entwicklung. 

Die Lernhäuser halten ein breites Spektrum an Lernmaterialien bereit, um Kindern mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden: von den förderungsbedürftigen bis hin zu jenen mit einer Hochbegabung[1].

Das Lernmaterial

Könnte es sein, dass Kinder von Natur aus Spaß am Lernen haben – und falls doch nicht, dass es an der Lernumgebung liegt, fragt Katy Wright. Und an der Art, wie sie lernen?

Children playing work
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Maria Montessori hat Lernspielzeug entwickelt, das heute weit über die Einrichtungen hinaus bekannt ist und Verwendung findet, und darüber hinaus an Kindern weltweit erprobt wurde. Sie allerdings hatte es nicht Spielzeug genannt, sondern „Lernmaterial“ – den Entdeckungsprozess des Kindes nannte sie entsprechend „Arbeit“. Denn wie bereits oben erwähnt beschäftigen sich Kinder sehr ernsthaft mit dem Entwicklungsmaterial – auch wenn sie definitiv Spaß daran haben. Kinder haben sogar Spaß daran, morgens wie ihre Eltern „zur Arbeit“ (also ins Kinderhaus) zu gehen, und fühlen sich durch diesen Gedanken aufgewertet. Auch wenn wir heute statt von Arbeit normalsprachlich eher von einer sinnvollen Beschäftigung sprechen würden. 

Das Montessori-Material ist bis ins Einzelne durchdacht und weist neben seiner Ästhetik und der Eigenschaft, die Aktivität des Kindes anzuregen, verschiedene Merkmale auf. Darüber hinaus ist es angenehm anzufassen.

Begrenzung

Damit die Lernumgebung überschaubar bleibt, ist jedes Material nur einmal vorhanden. So lernen Kinder, sich miteinander abzusprechen und zu klären, wer wann dran ist und wie lange er das Material nutzen kann. Das übt in puncto Geduld, Kooperation und Rücksichtnahme. Die Kinder lernen nebenbei auch, Konflikte zu lösen, denn es wird immer wieder Situationen geben, dass sich nicht alle einig sind.

Isolation der Eigenschaft

Es ist wichtig, dass das Lernmaterial zuerst einmal nur eine Dimension beinhaltet, damit das Kind sich auf das Wesentliche konzentrieren kann: So gibt es beispielsweise Einsatzzylinder mit unterschiedliche Größen, die das Kind ihrer Größe nach in die Einkerbungen einordnet. Es gibt aber auch Einsatzzylinder mit verschiedenen Durchmessern – hier wird eine andere Lerndimension angesprochen. Würde man verschiedene Aspekte vermischen, wäre das Kind überfordert. Auf diese Weise ist das Lernen in kleinen Schritten möglich. Das Kind bewältigt die Aufgaben aus eigener Kraft. Hat es einen Vorgang verinnerlicht, kann die Aufgabe komplexer werden: Dann kommen Einsatzzylinder ins Spiel, die sowohl in ihrer Höhe als auch in ihrem Durchmesser variieren. 

Auch der komplexe Vorgang des Schreibens wird in solche Teilschritte zerlegt; das Kind tastet sich im wahrsten Sinne des Wortes langsam ans Schreiben heran. Charakteristisch für das Montessori-Material ist, dass es neben dem direkten Lernziel auch immer ein indirektes gibt.

Isolation beim Sport  
Im Übrigen arbeiten auch gute Sporttrainer so: Soll ein Anfänger beim Tennis den Aufschlag lernen, wird dieser ebenfalls komplexe Vorgang in Teilschritte zerlegt, die einzeln geübt werden. So entsteht ein Verständnis dafür, was man da als Tennisspieler tut. Erst wenn alle Schritte eingeübt und verstanden wurden, werden sie zusammengesetzt und man schlägt richtig auf, also so, wie es am Ende aussehen soll. 

Fehlerkontrolle

Oberstes Ziel der Montessori-Methode ist die Selbstständigkeit des Kindes, durch die es seine motorischen und autodidaktischen Fähigkeiten unabhängig vom Erwachsenen einsetzen und ausbauen soll.[2] Das Lernmaterial ist daher so konzipiert, dass das Kind nach einer Erklärung eigenständig damit arbeiten kann. Es merkt selbst, ob es alles richtig gemacht hat, ohne eine Erzieherin dazuholen zu müssen. Hat es einen Fehler gemacht, bemerkt es das selbst und kann sich korrigieren. Generell gehören Fehler bei Montessori zum Lernprozess dazu und sind nichts, wofür sich jemand schämen müsste (siehe hierzu den Artikel „Lernen muss geil werden – von Fingerspielen und Laptops“). Sie zeigen auf, wo noch Entwicklungsbedarf besteht. 

Je älter das Kind wird, desto komplexer werden die Aufgaben, die es löst. Daher wird es mit zunehmenden Alter des Kindes immer wichtiger, sich Unterstützung von Mitschülern und Lehrern zu holen – oder aber in Form eines Lösungsbogens oder eines Taschenrechners. 

Die Darbietung

Damit ein Kind selbstständig – ob einzeln oder in der Gruppe – mit dem Material arbeiten kann, sollte ihm die Funktion von einer Erzieherin auf die entsprechende Weise dargeboten werden. Dazu müssen die Erzieherinnen in ihrer Ausbildung Material- und Darbietungskompetenz lernen, denn es ist entscheidend, wie das Lernmaterial präsentiert wird. Wobei es sogar noch wichtiger ist, dass die Erzieherin erkennt, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, dem Kind das Material anzubieten. 

Dazu zeigt sie dem Kind das Material in der Anwendung, indem sie es nach und nach, mit ruhiger Hand aufbaut. Und das, was sie macht, in kindgerechter Weise erklärt, das heißt: so spricht, wie sie auch sonst mit einem Kind sprechen würde. Ideal ist, Hintergründe zu dem Erklärten zu liefern, also etwa bei einem neu gelernten Wort seine Herkunft.

Wortherkunft  
Das ältere Kind könnte bei passender Gelegenheit interessieren, dass das Wort „Wand“ vom Verb „winden“ stammt, da Wände früher „gewunden“, sprich: geflochten, wurden. Die Wand ist also das „Geflochtene“. Mit dieser Information bekommt das Kind einerseits einen geschichtlichen Einblick, andererseits eine interessante Information, die es sicher behält. 

Auch wenn die Erzieherin Informationen zum Hintergrund liefert, war es Maria Montessori wichtig, dass sie dabei nicht unnötig redet. Zu viele Worte würden vom eigentlichen Lerngegenstand ablenken, genauso wie eine ausschweifende Gestikulation oder eine ausgeprägte Mimik. Deshalb kann die Erzieherin nach einer kurzen Einführung schweigend zeigen, wie so ein Turm aufgebaut wird.

Viele Montessori-Lerneinheiten laufen in drei Stufen ab: Lernt das Kind beispielsweise die Namen verschiedener Tiere, wird es sich das Spielzeugtier, das vor ihm liegt, zuerst einmal anschauen, es in die Hand nehmen. Dann benennt die Erzieherin das Tier: „Hund.“ Der Hund wird zu den anderen Tieren gelegt, die noch im Körbchen waren und deren Namen das Kind ebenfalls gelernt hat (allerdings nicht zu viele auf einmal). Im zweiten Schritt soll es den Hund unter allen Tieren wiedererkennen. In einem dritten Schritt wird geschaut, ob sich das Kind an dem Namen des Tieres erinnern kann, wenn es ihm erneut präsentiert wird. 

Hat einer der Lernschritte noch nicht geklappt, ist dies eine gute Gelegenheit, einen Schritt zurückzugehen und das Gelernte noch einmal zu wiederholen.

Nach einer Darbietung ermutigt die Erzieherin das Kind, die Tätigkeit selbst auszuprobieren, so lange es mag – und sie später, wenn es möchte, einem anderen Kind beizubringen. 

Zu den faszinierenden Lernmaterialien sieh dir unseren ausführlichen Artikel mit dem Titel „Montessori-Lernmaterial“ an. Dort findest du zahlreiche anschauliche Beispiele.

Wie lernen Kinder?

Wie enorm das Wissen ist, das sich Kinder aneignen müssen, wird deutlich, wenn wir uns vor Augen führen, dass unser Gehirn für alles, was wir tun, eine motorische Sequenz lernt. Der Kinderneuropsychologe Dr. Steven Hughes erklärt die Vorgänge: Beispielsweise muss das Gehirn abspeichern, wie man sich auf einen Stuhl setzt. Hier verbindet es kognitive Muster mit motorischen Sequenzen, denn auch das Auf-den-Stuhl-Setzen ist eine solche Sequenz. Kinder müssen all diese Sequenzen erst lernen, sie unzählige Male wiederholen, damit das Gehirn sie irgendwann automatisch abspulen kann, sie also nicht mehr darüber nachdenken müssen, wie man sich auf einen Stuhl setzt. Dann ist die Tätigkeit in Fleisch und Blut übergegangen. 

Plasticine brain
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Genauso ist es beim Bau des rosa Turms: Zuerst ist die Tätigkeit kompliziert und das Kind schafft es nicht auf Anhieb, alle Würfel der Größe nach aufeinanderzuschichten. Es muss zuerst einmal die Größe der einzelnen Würfel einschätzen, dann unter Hinzunahme der Grobmotorik den Turm bauen. Hat es das ein paar Mal gemacht, wird das Kind bei der Übung immer besser. Irgendwann wird der Bau des rosa Turms zur Routine – und dann ganz schnell langweilig, weil er keine Herausforderung mehr bietet. 

Für das Gehirn haben Automatismen einen hohen Stellenwert, weil es nicht jedes Mal über eine bestimmte Tätigkeit nachdenken muss. Beim Autofahren denkt man meist nicht ans Autofahren, weil das Autofahren ein Problem ist, das unser Gehirn bereits gelöst hat. Wir tun es automatisch. 

Das Kinderhirn lernt also, sich an verschiedene Konstellationen im Leben anzupassen. Es verinnerlicht nach und nach, was in bestimmten Situationen zu tun ist, wie man sich dabei verhält. Dieses Lernen ist ein hochkomplexer Vorgang, der viel Konzentration abverlangt. Deshalb widerspricht Dr. Hughes dem Flow-Gedanken, der oft in Zusammenhang mit Montessori genannt wird: Wer eine grundlegende Tätigkeit übt, ist nicht im Flow. Erst wenn er diese Tätigkeit beherrscht, also nicht mehr darüber nachdenken muss, kann so etwas wie Flow entstehen. 

 

Mentales Training  
Dieses Abspulen von Sequenzen lernen übrigens nicht nur Kinder. Nichts anderes tun Hochleistungssportler. Auch beim Skispringen geht es neben der Kondition und der Technik hauptsächlich darum, eine motorische Sequenz möglichst effizient abzuspeichern und sie später beim Wettkampf abzuspulen. Das passiert nicht nur beim Training selbst, sondern auch beim mentalen Training, das ebenfalls dazugehört: Der Sportler sitzt in seinem Sessel und stellt sich mit geschlossenen Augen vor, wie er die Schanze hinabfährt. In dem Augenblick werden genau dieselben Teile im Gehirn aktiviert, die für diese spezielle Tätigkeit verantwortlich sind. Daher ist es generell ratsam, sich Dinge, die man gut beherrschen möchte, auch mental einzuprägen. Genau aus diesem Grund sind auch Tagträume und Fantasievorstellungen von Kindern so wichtig – sie könnten Gehirnareale aktivieren, die dann spezielle Interessen wecken, von denen das Kind vorher noch nichts geahnt hat. Es ist ebenfalls wichtig, dass Kinder ältere Kinder oder Erwachsene bei bestimmten Tätigkeiten beobachten – auch dann werden die entsprechenden Areale in ihrem eigenen Gehirn aktiviert.

 

Die Rolle der Erzieherin

Wenn das Kind sich selbst bildet und „erzieht“ braucht man keine Erzieherin mehr, könnte man meinen. Dabei nimmt die Erzieherin eine wichtige Rolle in der Bildung nach Montessori ein. Sie ist eine Art Moderatorin, die es dem Kind ermöglicht zu lernen. Sie erkennt, wann das Kind bereit ist, eine neue Erfahrung zu machen, erkennt also seine sensiblen Phasen, und bietet ihm das entsprechende Material an. Um das zu leisten, sollte sie eine gute Beobachtungsgabe haben und auch viel Erfahrung im Umgang mit Kindern. Sinnvoll ist, wenn die Erzieherin sich notiert, welche Interessen das Kind am Tag davor gezeigt hat, für welches Material es sich entschieden hat, um am Folgetag daran anzuknüpfen. 

Teacher with children
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Dabei folgt die Erzieherin immer dem Kind und stellt sich auf seinen Lernrhythmus und seine Neugierde ein. Sie drängt sich nicht auf, sondern wartet ab, um tätig zu werden, wenn sie gebraucht wird. Beispielsweise dann, wenn es gilt, die Handhabung eines bestimmten Arbeitsmittels zu erklären. Uwe Kranner, Gründer einer Dorfschule und Montessoripädagoge, fasst das treffend zusammen: Der Erzieher liefert die Betriebsanleitung, gibt das Prozedere bekannt, bringt aber nicht bei.

Erzieher in Kinderhäusern nehmen – anders als in herkömmlichen Kitas – den Kindern nichts ab. Sie erklären auch erst, wenn die Kinder sie darum bitten. Sollte ein Kind einem anderen etwas zeigen, ist es nicht nötig, dass ein Erwachsener das weiter kommentiert. Der Erwachsene ist aber immer da, wenn er gebraucht wird. Er gewährt dem Kind Unabhängigkeit und Freiheit, schaut aber dabei, dass diese nicht in Untätigkeit mündet. Es sei denn, das Kind braucht diese in dem Augenblick. Der Erzieher bietet immer etwas an, wenn das Kind nicht weiterweiß, begleitet unsichere und unentschlossene Kinder stärker und führt sie an interessante Aufgaben heran.

Dabei ist ein guter Montessori-Erzieher in der Lage, entschlossen einzuschreiten, sobald die Kinder zu sehr herumtoben und dabei die Konzentration der anderen stören. Er greift auch ein, wenn ein Kind länger vor sich hin bummelt, und animiert es zu einer Tätigkeit, die ihm Spaß machen könnte.

Um diese Rolle erfolgreich zu meistern, muss ein solcher Erzieher ganz anders ausgebildet sein als einer, der in einer herkömmlichen Kita arbeitet. Wenn er sich auf die Perspektive des Kindes einlassen und mit ihm auf Augenhöhe kommunizieren möchte, muss er eine komplett andere Haltung einnehmen. Wichtig dabei ist, dass der Erzieher sich selbst hinterfragt und an sich selbst arbeitet. Und den Kindern zudem mit Respekt begegnet. Gerade dann wird ihm auch von Seiten der Kinder natürlicher Respekt begegnen.

Da die Rolle des Erziehers und Lehrers sich vollkommen von jener an regulären Einrichtungen unterscheidet, benutzte Maria Montessori auch nicht den Begriff „Lehrer“, sondern vielmehr „Leiter“. Die neue Erzieher- und Lehrerpersönlichkeit hat viel mehr von einem Berater, einem Beobachter und Begleiter der Kinder.

Erwerb von Schlüsselkompetenzen

Michael Klein-Landeck und Tanja Pütz, die Autorinnen des Buches „Montessori-Pädagogik“ formulieren die Bildungsziele des 21. Jahrhunderts: Selbstständigkeit, Eigenverantwortung, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Kreativität, Problemlösekompetenz. Genau diese Fähigkeit lernt ein Kind in einer Montessori-Einrichtung.

Different keys
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Der Kinderneuropsychologe Dr. Steven Hughes berichtet von einer Umfrage unter 17.000 Geschäftsführern aus 80 Branchen, die in 64 Ländern durchgeführt wurde. Diese wurden gefragt, was eine gute Führungspersönlichkeit ausmacht. Die Antwort: Sie sollte innovativ sein, stark im analytischen Denken und im Teamwork, kreativ, Möglichkeiten im Chaos wahrnehmen, mit Komplexität umgehen und effektiv kommunizieren können. Niemand von ihnen sagte, sie müsste gut in der Schule gewesen sein. Denn „gut in der Schule sein“ ist im Grunde eine Spezialisierung, eine beschränkte Fähigkeit. Es bedeutet nicht automatisch, dass man auch bei anderen Aufgaben gut zurechtkommen wird. Noten und Abschlüsse sind kein Hinweis darauf, ob jemand ein guter Mitarbeiter wird. Gute Noten sind ein Nebenprodukt, wenn man ein gut arbeitendes, effizientes Gehirn hat, so Hughes.

Deshalb werden Kinder in Montessori-Einrichtungen auf das Leben vorbereitet, nicht auf Prüfungen. Auf das echte Leben, wo es immer wieder darum geht, sich auf neue Situationen einzustellen: sich zuerst einen Überblick über die Lage zu verschaffen, dann herauszufinden, was zu tun ist, und es anschließend zu tun. Dieses Vorgehen sicherte sogar das Überleben während der Evolution: Jede Spezies musste die Umwelt wahrnehmen, sensorische Informationen evaluieren, Ergebnisse voraussehen, eine angemessene Handlung auswählen, aktiv werden. So funktionierte nicht nur die Evolution, sondern so funktioniert auch der erste Besuch in der neuen Kita – oder der erste Tag als Mitarbeiter in einem DAX-Unternehmen. Gerade hier liegen die viel zitierten Problemlösungskompetenzen. Da das Kind bei der Arbeit mit dem Lernmaterial immer wieder Probleme löst, ist es darin sehr geübt, wenn es ins Erwachsenenalter kommt. 

In Montessori-Einrichtungen nehmen die Kinder etwas Wesentliches mit: Sie lernen das Lernen selbst, sodass sie später als Erwachsene jederzeit unabhängig agieren können. Dadurch sind sie in der Lage, sich an ständig wechselnde Situationen anzupassen. Sie haben nicht nur Wissen angehäuft, sondern auch gelernt, es anzuwenden. Bereits im Kinderhaus werden sie auf eine Welt vorbereitet, die wir alle noch gar nicht kennen. Sie lernen umzudenken und Dinge möglicherweise anders zu sehen, wenn sich die Welt um sie herum verändert oder sie an neue Informationen gelangen. Das nennt man inneres Wachstum. Dieses Wachstum kann zum Beispiel beim gemeinsamen Bau einer Holzhütte vonstattengehen; auch dabei gewinnt man Erkenntnisse für das spätere Leben und lernt das Zusammenspiel der einzelnen Akteure beim Teamwork kennen. 

Fehlendes Wissen kann man sich jederzeit aneignen, die Basiskompetenzen sollten jedoch schon früh erlernt werden. Dann kommen Kinder im späteren Berufsleben gut zurecht. Denn nicht nur von Führungskräften erwarten Betriebe heutzutage Verantwortungsbereitschaft, innovatives Denken, Initiative, die bereits erwähnte Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie die Fähigkeit, Zusammenhänge zu durchschauen – und vor allem das theoretische Wissen in der Praxis umzusetzen. Dies sind gängige Anforderungen für alle Mitarbeiter. Im Grunde sind das die Anforderungen an die meisten Mitarbeiter. Es sind zugleich Schlüsselkompetenzen, die Montessori-Kinder schon sehr früh erwerben.

Anhand des Entwicklungsmaterials lernen diese, eine angefangene Tätigkeit auch zu Ende zu bringen. Und sie trainieren es frühzeitig, mit Niederlagen umzugehen. Weil eine Niederlage – ob beim Bau des rosa Turms oder bei einer Unternehmensgründung – aus Montessori-Sicht nicht Dramatisches ist. Sie stellt kein finales Urteil dar, sondern ist nur ein Schritt auf dem Weg zum Erfolg. Man merkt, dass etwas nicht funktioniert hat, und versucht es beim nächsten Mal anders. Fokussiert jemand sich zu sehr auf eine Niederlage, ist er kaum noch in der Lage, ein Problem kreativ zu lösen.

Schulische Leistungen

Es gibt einige erfolgreiche Montessori-Schüler: den Amazon-Gründer Jeff Bezos, den Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, den Google-Entwickler Larry Page, die beiden Prinzen William und Harry, den Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez und den Künstler Friedensreich Hundertwasser. Doch wie sieht es mit dem Rest aus? Wie erfolgreich sind Montessori-Schüler? 

Absolventenstudien gibt es nur wenige, doch die Fachzeitschrift Science hat 2006 eine veröffentlicht, in der die Leistungen von Kindern in US-amerikanischen Montessori-Einrichtungen mit jenen an regulären Schulen verglichen wurden. Es stellte sich heraus, dass die Montessori-Kinder nach einigen Jahren entscheidende Vorteile gegenüber ihren Altersgenossen hatten. 

Laughing girl with books
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5-jährige Montessorianer schnitten bei der Worterkennung und bei ersten mathematischen Fragestellungen besser ab, konnten nach Ende der Vorschulzeit im Schnitt flüssiger lesen und schreiben. Sie hatten bessere Problemlösungsfähigkeiten und interessierten stärker sich für die Themen Fairness und Gerechtigkeit. Auch rangelten sie nicht so oft miteinander.

Bei Kindern im Alter von 12 Jahren waren die Kenntnisse in Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik in etwa gleich, jedoch waren die Montessori-Kinder bei Aufsätzen kreativer; sie nutzten beim Schreiben komplexere Satzstrukturen. Zudem wurden Kinder vor ein fiktives Problem gestellt: Es findet eine Party statt, ohne dass sie eingeladen waren. Frage: Wie reagieren sie darauf? Die Montessori-Kids wählten hier häufiger die Möglichkeit, dem Gastgeber mitzuteilen, dass sie enttäuscht waren. 

Die Montessori-Gesamtschule Borken hat ein Ehemaligentreffen organisiert und die jungen Erwachsenen nach ihrer Schulzeit und dem bisherigen Werdegang befragt. Die Ehemaligen sagten unter anderem, sie hätten in der Schule auf der persönlichen Ebene viel mitgenommen und eine Familie gefunden. Ihre berufliche Laufbahn konnten sie mit einem gestärkten Selbstwertgefühl antreten und haben auch Toleranz entwickelt wie auch Gelassenheit. Als ihre Stärke sahen sie an, gut organisiert zu sein. Sie haben keine Hemmungen, auch mal zu spinnen und sich utopische Ziele zu setzen, denn sie wissen: Nur wer etwas tut, kann etwas erreichen.

Ein ehemaliger Schüler mit Behinderung erzählte davon, dass er in der Schule gelebte Inklusion erfahren hat. Montessori sei aus seiner Sicht keine „Klötzchenbauschule“ – für ihn war es eine wichtige Zeit, zu sich selbst zu finden und zu lernen, sein Handicap zu akzeptieren. Er hat Selbstvertrauen gefasst und ist nun auch in der Lage, aktiv auf Nichtbehinderte mit Berührungsängsten zuzugehen.

Ein Ehemaliger, der den Beruf des Redakteurs ergriffen hat, berichtet aber, dass es ihm vom Unterricht her oft nicht gereicht hat; er ist später aufs Gymnasium gewechselt. Seine Mitschülerin bestätigt, dass das Tempo bei Montessori langsamer sei. 

Ähnlich ist es bei Meredith Narrowe, die im „Montessori Education Podcast“ davon erzählt, dass sie im Alter von 10 Jahren selbst die Entscheidung traf, an eine öffentliche Schule zu wechseln. Der Grund dafür: Sie wollte neue Menschen kennen lernen und auch Dinge entdecken, von denen sie bis dahin wenig Ahnung hatte. Popmusik zum Beispiel. Nach dem Wechsel hat sie sich sehr über die Hausaufgaben und Tests gefreut, die es an der Montessori-Schule nicht gegeben hatte; sie empfand sie als angenehme Herausforderung.

Auch Magdalena Szcześniewska vom Centrum Edukacji Montessori in Gdingen bestätigt, dass ein Kinderhaus eine sehr gute Vorbereitung für die spätere Schullaufbahn ist, gibt aber offen zu, dass nicht jedes Kind danach schreiben und addieren kann.

Fazit

Maria Montessori war der Meinung, Fehler bei der Erziehung hätten nicht nur massive Konsequenzen für das Leben eines Kindes (und später des Erwachsenen), sondern auch längerfristige Auswirkungen: auf die Gesellschaft und den Fortschritt der Menschheit. Im Hinblick darauf ist es sinnvoll, sich als Vater oder Mutter gut zu überlegen, auf welche Weise man seine Kinder durchs Leben begleiten möchte – und welche Bildungseinrichtung im Hinblick darauf sinnvoll ist.

Montessori-Kinderhäuser und -Grundschulen sind ein interessanter Weg, den das Kind beschreiten kann. Ob der Weg nach der Grundschule noch passt, können sich Eltern in Ruhe überlegen. Selbst wenn Kinder sich mit Montessori zu selbstständigen Wesen entwickeln, sind die Eltern zu keinem Zeitpunkt aus der Pflicht entlassen, sich jedes Jahr aufs Neue zu überlegen, ob ihr Kind in der jeweiligen Schulform optimal versorgt ist – am besten, indem sie als Mutter oder Vater das Kind aufmerksam beobachten, es begleiten, viele Gespräche mit ihm führen oder viel Zeit bei gemeinsamen Projekten verbringen. Ziel ist dabei immer, dem Kind das bestmögliche Rüstzeug zu geben und es zu festigen, damit es im Erwachsenenalter seine Zukunft eigenständig und selbstbestimmt gestalten kann. 

QUADROssori

Einer unserer Mitarbeiter sagte mal im Scherz: „Eigentlich müssten wir QUADROssori heißen.“ 

Da ist was dran … 😊

Und zwar aus ganz vielen Gründen: Die QUADRO Baukästen sind ein tolles Konstruktionsspielzeug, das Kinder förmlich dazu einlädt, aktiv zu werden. Ob nun motorisch beim Klettern oder kreativ beim Entwickeln eigener Modelle. QUDARO kannst du immer wieder neu einsetzen, ob als Kletterturm, Fahrzeug oder Planschbecken – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt..

Beim Vorkonstruieren mit miniQuadro schulen deine Kinder unter anderem ihre Feinmotorik, beim anschließenden Zusammenbauen des Modells mit dem großem QUADRO ihre Vorstellungskraft und beim Klettern und Turnen mit dem zusammengebauten Modell dann ihre Sport- und Grobmotorik, die Hand-Augen-Koordination und natürlich die Fitness.

QUADRO ist aus hochwertigem, beständigem und langlebigem Material in Deutschland gefertigt und hält über Generationen, ist daher also auch richtig nachhaltig und umweltfreundlich (siehe hierzu den Artikel „Erst kaufen, dann wegwerfen: geplante Obsoleszenz und was dahintersteckt“).

Der QUADRO Lernturm ermöglicht es, auf „Augenhöhe“ mit den Eltern zu agieren und auch mal in der Küche oder beim Werkeln mitzumachen – für Kinder ein Riesenspaß, plötzlich groß genug zu sein und theoretisch das machen zu können, was sonst den Eltern vorbehalten ist. Der Lernturm kann von Eltern ohne viel Aufwand dort aufgestellt werden, wo es gerade interessant ist. Wichtig ist, dass Eltern jederzeit unmittelbar eingreifen können, wenn aus Neugierde die Herdplatte, eine offene Gewürzdose oder bei laufendem Wasser der Waschbeckenstöpsel anvisiert wird. Diese unbekannte und spannende Welt wird den Kindern durch einen Lernturm zugänglich und sorgt nicht nur für wichtige Kindheitserinnerungen, sondern ist ebenfalls Teil des Fundaments, auf das das Selbstvertrauen im späteren Leben fußt.

Im Blogartikel „Eigentlich finde ich Schule ganz gut“ findest du eine Reportage über eine demokratische Schule in der Nähe von Hamburg, die einige Gemeinsamkeiten mit den Montessori-Schulen aufweist.

Im Zuge unserer Reihe zu verschiedenen Bildungsformen werden wir demnächst weitere pädagogische Schulkonzepte vorstellen. Melde dich gleich für unseren Newsletter an, um keinen neuen Artikel zu verpassen. 

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  1. [↑] Zum Thema Hochbegabung bei Kindern wird im QUADRO Blog in der nächsten Zeit ebenfalls ein Artikel erscheinen.
  2. [↑] Anmerkung der Redaktion: Es darf unserer Ansicht nach aber niemals dazu führen, dass das Kind weniger Wärme, Zuneigung, elterliche Liebe und Schutz erfährt. Es geht ausschließlich darum, dass es seine Fähigkeiten ausbaut und dadurch selbstbewusster wird. 

Quellen 

  1. Michael Klein-Landeck und Tanja Pütz. Montessori-Pädagogik. Einführung in Theorie und Praxis. Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 2011
  2. Hans-Dietrich Raapke. Montessori heute. Eine moderne Pädagogik für Familie, Kindergarten und Schule. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2001.
  3. Alexandre Mourot (Regisseur). Das Prinzip Montessori. Die Lust am Selber-Lernen. Film, 2018
  4. Angeline Lillard und Nicole Else-Quest. The Early Years. Evaluating Montessori Education. Science, 2006
  5. Research shows benefits of Montessori education. The Guardian, 26.09.2006
  6. #2 La pedagogie Montessori. Papier Crayon, 05.07.2018. 
  7. Montessori Deutschland,16.11.22
  8. Montessori Teil 1. Abteilung Bildungsforschung HHU, 18.11.2016
  9. Montessori Teil 2. Abteilung Bildungsforschung HHU, 18.11.2016
  10. Nasze PRZEDSZKOLE Montessori w CHINACH. Damian Chen, 23.01.2022
  11.  Löffel, Papierflieger und eine Vision – die Montessori-Schule in Halle (Saale). MontessoriHalle.
  12.  Montessoripädagogik | Was Schule von Montessori lernen kann. SmartWärts, 27.09.2020
  13. Nauka liter, szorstki alfabet Montessori, lekcja trójstopniowa, Centrum Edukacji Montessori, 10.02.2022
  14. Nauka części mowy w systemie Montessori – spójnik. Centrum Edukacji Montessori, 13.02.2022
  15. Praca z kartami trójdzielnymi Montessori. Centrum Edukacji Montessori, 15.02.2022
  16. Materiał Montessori. Centrum Edukacji Montessori, 08.12.2020 
  17. Montessori Kinderhaus - Tagesablauf in einem Montessori Kinderhaus. Österreichische Montessori-Akademie,  05.10.2018
  18. Montessori = creativity unleashed. Judi Bauerlein. TEDxLivermore, 26.01.2015
  19. Montessori Material – der Rosa Turm. Österreichische Montessori-Akademie, 27.11.2018
  20. Tablica dzielenia. Polskie Centrum Montessori, 25.06.2020
  21. Does Montessori School Make A Difference? Montessori Education, 29.10.2019
  22. Greensboro Montessori School hosts Dr. Steven Hughes. Greensboro Montessori School, 03.03.2018
  23. Goldene Perlen – Einführung, d'Insle Montessori, 15.04.2020
  24. Senior School | 5 ways the Montessori method helps our teenagers. MelbourneMontessoriOfficial, 16.09.2015
  25. Fakty i mity na temat pedagogiki Montessori. Centrum Edukacji Montessori, 08.12.2020
  26. Gesprächsrunde Ehemalige Montessori. donnerTV / MEDIA TV- & Filmproduktion
  27. You Might Be A Montessorian. Katy Wright. TEDxCarrollCollege, 04.06.2020
  28.  Une journée à la Maison des Enfants Montessori du Pré-Saint-Gervais et de Montreuil (93). Maison des Enfants Montessori,  16.04.2013
  29.  ENQUETE : ECOLE MONTESSORI. Canal Pourpre, 09.12.2014
  30. Kritische Fragen zum Thema Montessori. BildungsTV, 27.08.2013
  31. 10 THINGS I DON'T BUY AS A MONTESSORI PARENT. Hapa Family,  06.01.2022
  32. What Happens *After* Montessori? Montessori Education,  29.03.2019
  33. Dorfschule Montessorihaus - Montessoripädagogik in der Praxis. Spiel Räume, 15.02.2015
  34. Montessori-Diplomkurs / Bindi-Kurs Wiesbaden 2015. Montessori Stiftung Berlin, 27.01.2016
  35. Montessori Material – Multiplikationsbrett.Reformpädagogik Montessori, 13.04.2020
  36. Technology (Grey Areas in Montessori). Montessori Education, 09.07.2019
  37. Montessori Grundschule Nordheim-Nordhausen - Imagefilm. Michael Köhler, 18.05.2019
  38. Discovering a natural way to learn. Karin Ann. TEDxHongKongED, 21.07.2014
  39.  Montessori-Material: Entwicklungsmaterial vs. Spielzeug. Montessori-Material: Entwicklungsmaterial vs. Spielzeug, 21.10.2018
  40. Montessori-Darbietung: Die geometrischen Körper. Österreichische Montessori-Akademie, 03.04.2022
  41. Montessori-Pädagogik: Und die Neurowissenschaften. Österreichische Montessori-Akademie, 09.11.2018.
  42. Montessori-Darbietung: Wie gut, dass sich die Erde dreht. Österreichische Montessori-Akademie, 17.04.2022
  43. Montessori-Darbietung: Ziffern und Chips. Österreichische Montessori-Akademie, 20.03.2022
  44. Montessori-Material: Das Hunderterbrett. Österreichische Montessori-Akademie, 11.12.2018
  45. Poetus. Zitate für Freunde
  46. Aphorismen.de Aphorismen, Zitate, Sprüche und Gedichte.

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